Open Source ist keine Sparmaßnahme – sondern eine bewusste Entscheidung

Viele Firmen zahlen seit Jahren Lizenzgebühren,
nicht weil sie es müssen –
sondern weil sie nie gefragt haben, ob es auch anders geht.

Heute hatte ich ein Gespräch mit einem Unternehmen, mit dem ich bereits gearbeitet habe. Eigentlich ging es um etwas anderes.
Nebenbei kam dann die Frage:

„Sag mal, könntest du dir nicht auch mal unsere Webseite anschauen?“

Also haben wir uns zusammengesetzt.
Und ich habe erklärt, was man verbessern kann, warum es sinnvoll ist – und wie man es pragmatisch umsetzt.

Im Laufe des Gesprächs kamen wir dann ganz natürlich auf die eingesetzten Tools.

Ich erwähnte Nextcloud und erklärte, wofür es gut ist:
✔ Zentrale Dateiablage
✔ Zusammenarbeit im Team
✔ Volle Kontrolle über die eigenen Daten

Dann öffnete ich mein Office-Dokument – nicht mit Word, sondern mit LibreOffice.
Kurze Erklärung, kurzer Aha-Moment.

Und dann sagte ich einen Satz, der hängen blieb:

„Das sind alles Open-Source-Produkte.
Dafür fallen keine Lizenzgebühren an – solange man keine Enterprise-Lizenzen braucht.
Und die brauchen kleine Unternehmen in der Regel nicht.“

Stille. Nicken. Nachdenken.

Was viele unterschätzen

Open Source bedeutet nicht:
❌ Bastellösung
❌ Weniger professionell
❌ Nur etwas für Technik-Nerds

Open Source bedeutet:
✅ Transparenz
✅ Unabhängigkeit
✅ Kostenkontrolle
✅ Nachhaltige IT-Entscheidungen

Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren davon enorm –
wenn man weiß, was man tut und es sauber einsetzt.

Open Source ist keine Sparmaßnahme – sondern eine bewusste Entscheidung

Manchmal reicht ein Gespräch.
Ein gemeinsames Draufschauen.
Und die Bereitschaft, Gewohntes zu hinterfragen.

Wie steht ihr zu Open Source im Unternehmensumfeld?
Erfahrung, Skepsis oder schon überzeugte Nutzer?